Rosenwurz als Nahrungsergänzung

RosenwurzDer deutsche Ausdruck für Rhodiola rosea ist Rosenwurz. Diese robuste Gebirgspflanze wird vor allem im asiatischen Raum seit vielen Jahrhunderten verwandt, um die geistige Agilität bis ins hohe Alter zu erhalten. Charakteristisch für Rhodiola rosea ist ihr rosenähnlicher Duft, den die geriebene Wurzel verströmt. Diesem Duft verdankt sie Bezeichnungen wie „Rosenwurz“ oder „Rosenrot“. Nähere Erkenntnisse über die Wirkungen der Pflanze gelangten jedoch erst Ende der 90er Jahre, nach der langsamen Annäherung zwischen den Großmächten, zu uns nach Mitteleuropa.

Auf Grund der vielfältigen Wirkungen auf die Erholungsfähigkeit des Körpers ist Rosenwurz auch als Adaptogen bekannt Für Bodybuilder ist die Wirkung auf den Energie-Stoffwechsel erwähnenswert: Rosenwurz kann die Produktion von Adenosintriphosphat (ATP) während des Trainings verbessern. Dies kann die Leistungsfähigkeit beim Training unterstützen und auf diese Weise den Muskelaufbau indirekt fördern.

Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen mit dieser Pflanze wurden an Ausdauer-Athleten durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studien sind jedoch mehr oder weniger direkt auch auf Leistungssportler im Bodybuilding übertragbar. Durch die Anregung der ATP-Synthese lässt sich nicht nur die Leistungsfähigkeit im Training verbessern, sondern auch gleichzeitig die Erholungsfähigkeit zwischen Trainingseinheiten und zwischen Sätzen verbessern.

Da Rosenwurz wie auch andere Kräuter zahlreiche Substanzen enthält, ist die Konzentration bestimmter aktiver Substanzen ausschlaggebend für die Wirksamkeit. Rosenwurz-Produkte sollten mindestens fünf Prozent Rosavin enthalten. Ein gutes Produkt sollte 500 bis 1.000 mg 30:1 Rosenwurz auf fünf Prozent standardisiert enthalten. Die beste Zeit für die Einnahme ist ungefähr eine Stunde vor dem Training.

Obwohl Rosenwurz an sich nicht eine anregende Substanz ist, sind viele Sportler der Meinung, dass sie eine deutliche Verbesserung ihres Energieniveaus nach der Einnahme dieser Substanz verspüren.

2 Gedanken zu „Rosenwurz als Nahrungsergänzung

  • 6. Januar 2010 um 3:11
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    Ich wollte nur mal Grüß Dich flüstern. Ich lese jetzt bei dir schon einige Zeit mit. Deshalb: Hallo 🙂

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  • 8. März 2010 um 15:45
    Permalink

    interessanter Artikel, werde gleich noch etwas weiter über Rosenwurz forschen

    VG
    Mike

    Antwort

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